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Reise nach Amsterdam zum Lichtfestival

James Turrell: Floater 99, 2001

- Floater 99, 2001
James Turrells „Floater 99“ beschäftigt sich mit der Wahrnehmung von Räumlichkeit, Licht und deren Irritation. Er gehört zur Werkreihe der „Shallow-Space Construction Series“. Der Besucher betritt einen Raum, der in ein farbiges, diffuses Licht getaucht ist und sich in diesem Licht aufzulösen scheint. Einziger Orientierungspunkt bleibt einen Leinwand, hinter welcher sich die LEDs befinden, die den Raum in eine von Eisblau zu Magentarot changierende Farbigkeit tauchen. Die scheinbare Grenzenlosigkeit des Raumes und sein Farbwechsel führen nach einer anfänglichen Orientierungslosigkeit des Betrachters zu einer körperlichen Wahrnehmung und Auseinandersetzung mit der Stofflichkeit des Lichts und der eigenen Körperlichkeit.
„Wenn es kein Objekt, kein Bild, keine Blickwinkel gibt, was schaut man dann an? Du siehst Dich an, wie Du siehst.“ (Turrell)
James Turrells „Floater 99“ ist eine Dauerleihgabe der Firma Zumtobel Staff.

- James Turrell
James Turrell * 1943 in Los Angeles
Turrell faszinierte das Phänomen „Raum-Licht-Farbe“ schon als Kind. Von 1961 bis 1965 studierte Turrell Psychologie, Mathematik und Kunstgeschichte, von 1965 bis 1973 folgte ein Kunststudium. In den 1960er Jahren begann seine Auseinandersetzung mit dem Thema Licht. 1968/89 arbeitete Turrell mit dem Künstler Robert Irwin und dem Wahrnehmungspsychologen Edward Wortz zusammen zur Untersuchung von optischen und akustischen Sinneswahrnehmungen in schalldichten und lichtlosen Räumen. Turrells Untersuchungen gelten bis heute der Wahrnehmung. Sie ist das Kunstobjekt mit dem er den Betrachter zu einem bewussten Sehen bringt. Turrell lebt und arbeitet in Flagstaff, Arizona.











