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Familienführungen

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Aktuelles

18.05.2013

Familienführungen im Juni

mit offenem Atelier mehr…

12.05.2013

Skyspace im Zauber der Dämmerung

Sonderöffnungszeiten ab Mai! mehr…

12.05.2013

Unsere Öffnungszeiten an den Feiertagen im Mai

Das Zentrum für Internationale Lichtkunst hat an allen Feiertagen im Mai für Sie geöffnet! Mittwoch, 01. Mai 2013 -... mehr…

12.05.2013

Familienführungen im Mai

Besuchen Sie unsere Führungen speziell für Familien mit Kindern! Datum: Sonntag, 05. Mai 2013, 11.30... mehr…

02.05.2013

Am 12. Mai 2013 ist Internationaler Museumstag!

Der Internationale Museumstag bietet in diesem Jahr einen besonderen Einblick in den "Skyspace" von James... mehr…


Jan van Munster: Die Energie des Bildhauers

 

April bis Juli 2001
 

Die Energie des Bildhauers, 2001

Jan van Munster, 1939 in Gorinchem/ Niederlande geboren, lebt und arbeitet in Renesse.

Die ältesten Arbeiten van Munsters tragen Titel wie Wachstum, Werden, Embryo und Frucht. Von den anfänglichen Referenzen auf Fruchtbarkeit als Quelle des Lebens entwickelte van Munster eine Annäherung an den Begriff Energie, verstanden als eine universelle Urkraft, die allen Erscheinungen zugrunde liegt. Dieser Urkraft aller Materie spürt er in seinem künstlerischen Werk nach und versucht ihrem Wesen und ihren Verknüpfungen näher zu kommen. Er hinterfragt ihr Erscheinen, analysiert ihr Auftreten und charakterisiert sie durch die Darstellung von Phänomenen und Zeichen. Als Künstler der Energien arbeitet van Munster mit den Kräften des Magnetismus, mit der Radioaktivität ebenso wie mit dem geistigen Potential der Symbolik von Zeichen. Er bringt diese Energieformen durch antipodische Situationen zur Wirkung: positiv und negativ, weiß und schwarz, hell und dunkel, kalt und warm, hart und weich.

Die im dreischiffigen Ausstellungsraum des Zentrums für Internationale Lichtkunst gezeigte Installation "Die Energie des Bildhauers" weist weit über ihre rein ästhetische Wirkung hinaus: Zwei lange, von der Decke herunter wachsende Stahlstäbe, die jeweils mit dem Kühlaggregat verbunden sind, entziehen der sie umgebenden Atmosphäre die Feuchtigkeit und lassen diese am Stab zu weißen Eiskristallen gefrieren. Diese weiß glitzernden Stäbe flankieren das Mittelschiff des Raumes, in dem van Munster feine, scheinbar unsichtbare Drähte gespannt hat, die er in einem vorprogrammierten Schema und Rhythmus durch elektrische Energie auf ungefähr 800 Grad Celsius erhitzt und so als rot-orange glühende Linien im Raum aufleuchten lässt.