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Aktuelles
Reise nach Amsterdam zum Lichtfestival

Weithin leuchtend – tief unter der Erde strahlend:
Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna

- Joseph Kosuth: "Signatur des Wortes"
Das Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna ist das weltweit erste und einzige Museum, das sich ausschließlich der Lichtkunst widmet. Ende Mai 2001 in der ehemaligen Lindenbrauerei Unna eröffnet, findet die Lichtkunst hier eine Präsentationsfläche, wie sie faszinierender und wirkungsvoller nicht sein könnte: Weithin sichtbar durch seinen 52 Meter in den Himmel ragenden Schornstein bietet sich dieser zeitgenössischen Kunstform tief unter der Erde eine Fläche von insgesamt 2.400 Quadratmetern. Die labyrinthischen Gänge, Kühlräume und Gärbecken dieser einstigen Braustätte, in der zwischen 1852 und 1979 das traditionsreiche Linden-Adler-Pils gebraut wurde und die heute zu den insgesamt 25 so genannten Ankerpunkten der "Route der Industriekultur" zählt, werden nun künstlerisch inszeniert und in neue Bedeutungshorizonte überführt.
Inzwischen haben zahlreiche international renommierte LichtkünstlerInnen eine eigens für den Gewölbekeller des Unnaer Industriedenkmals erarbeitete Installation dauerhaft eingerichtet: Mario Merz, Joseph Kosuth, James Turrell, Mischa Kuball, Rebecca Horn, Christina Kubisch, Keith Sonnier, Jan van Munster, François Morellet, Christian Boltanski, Brigitte Kowanz und Olafur Eliasson.
Neue Ausstellung ab 14. September 2013:
WORDS DON'T COME EASILY
mit u.a. Raqs Media Collective, Jason Rhoades & Boris Petrovsky
Der Ausstellung liegt das Thema „Worte“ zu Grunde – Wörter als Kommunikationsform in all ihren Bedeutungsfacetten werden die drei 20m langen Kellergewölbe erleuchten. Der Mensch braucht die Sprache um sich auszudrücken, um zu diskutieren und Gefühle zu äußern. Manchmal finden sich jedoch nicht die passenden Worte im richtigen Augenblick. Jeder weiß, dass Worte oft nicht einfach zu fassen sind – „words don’t come easily…“
Die Künstler der Ausstellung greifen das geschriebene Wort auf und nutzen die historischen Mauern als Schreibfläche. Sei es in Überlebensgröße wie die Arbeit „Revoltage“ von Raqs Media Collective, raumbildend wie das Werk des amerikanischen Künstlers Jason Rhoades oder interaktiv wie die Neoninstallation "you&me-isms" von Boris Petrovsky. So beginnen die Worte - teils aktiv, teils im übertragenen Sinne - mit dem Betrachter zu kommunizieren und lassen ihre Bedeutung durch ihre Größe, Bewegung oder Farbgebung auf den zweiten Blick in einem ganz anderen Licht erscheinen.
Der neue Sammlungskatalog "Die Essenz des Lichts"

Erschienen im Wienand Verlag
Die gezeigten Werke werden begleitet von erläuternden Texten sowie Künstlerbiografien und einem Einblick in die Entstehung und die Zukunft des Zentrums für Lichtkunst. Entdecken Sie eine geheimnisvolle Welt aus Farbe, Licht und Schatten, die alle Ihre Sinne fesseln wird.
Texte von Peter Terium, Jochen Stemplewski, John Jaspers, Regine Anacker, Katrin Osbelt, Michael Schwarz, Peter Lodermeyer, Thomas Deecke
Texte in Deutsch und Englisch, 140 Seiten mit ca. 109 farbigen Abb., ca. 24 x 30 cm, Gebunden, ISBN 978-3-86832-152-4
Preis: EUR 29,50
Ab sofort im Museumsshop erhältlich oder im Buchhandel.
















